Die "Ueli"
Es begann mit einem alten Reiterstiefel und einer einfachen Bitte: eine minimalistische Geldbörse zu entwerfen, die klein genug für die Vorder- oder Hemdtasche ist. Der erste Prototyp hatte eine markante geschwungene Oberkante – ein einzigartiges Merkmal, das ich als Hommage an seine Upcycling-Herkunft beibehielt. Er enthielt ein Fach für Karten und Bargeld sowie ein kleines Reissverschlussfach für Münzen.
Doch wie so oft sind die einfachsten Ideen am schwierigsten zu perfektionieren. Die erste Version war zu kompakt, zu eng und frustrierend schwer zu handhaben. Die anfängliche Korrektur war nur eine leichte Anpassung – kaum einen halben Zentimeter breiter. Besser, aber noch nicht ganz richtig.
Die eigentliche Herausforderung waren die Münzen. Sie blieben ständig oben im Fach stecken. Und seien wir ehrlich: Die Geldbörse schütteln zu müssen, nur um den Kaffee zu bezahlen, ist nicht elegant.
Deshalb habe ich Version 2.0 entwickelt und dabei etwas integriert, was ich ursprünglich vorhatte. Durch die Verfeinerung wurden die Mängel behoben. Erst dann bekam sie einen Namen: die Ueli.
Der Weg vom ursprünglichen Prototyp zum Endprodukt war ein Weg des ständigen Zuhörens und Neugestaltens. Die "Ueli" ist nicht nur eine Geldbörse; sie ist das Ergebnis mehrerer Beta-Tests, kleiner Erfolge und grösserer Überarbeitungen, die in einem Produkt mündeten, das so schön funktioniert, wie es aussieht.
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